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Wie viel Englisch verkraftet die deutsche Sprache?
Die Chance zwischen Globalisierungserfordernis und Deutschtümelei

Dr. phil. Franz Stark

2. Auflage, Paderborn 2010, 161 Seiten, 14,80 Euro
ISBN 978-3-942409-03-2

Herausgegeben vom Sprachkreis Deutsch (Bern) und dem Verein Deutsche Sprache (Dortmund)

„Die Akzeptanz des Englischen als Kommunikationsinstrument der globalen Wirtschaft, der internationalen Politik und des weltweiten Wissenschaftsaustauschs bedingt nicht zugleich seine Übernahme oder die Übernahme unnötiger Begriffe in alle anderen Sprach-, Denk- und Kulturbereiche. Wenn wir das Weltkulturerbe „deutsche Sprache“ erhalten wollen, müssen wir unsere „kulturelle Mutlosigkeit“ ablegen und zu einer vernünftigen Einstellung gegenüber Anglizismen und dem Einfluss des Englischen finden. Und das bedeutet, im eigenen Sprachverhalten jeweils konkret abzuwägen, wo die Bedürfnisse einer zunehmend globalisierten „Netz-Gesellschaft“ die Verwendung des Englischen oder englischer Benennungen tatsächlich erfordern und wo wir – im Interesse der Erhaltung der vertrauten und identitätsstiftenden eigenen Sprache – darauf verzichten sollten.

Nach 100 vorangegangenen Seiten sind dies die Schlussworte Franz Starks. Wieder hat er einen wegweisenden Titel im Einsatz für unsere Sprache geschrieben. Durch viele Beispiele veranschaulicht, bezieht er eindeutig Stellung. Eingeteilt in die beiden Kapitel ‚Linguistische Stellungnahmen’ und ‚Außerlinguistische Überlegungen’, findet hier jeder Sprachfreund Argumente und Erklärungen.

Abgerundet wird der Text durch eine großzügige Literaturliste.



Es ist für den Autor und noch mehr im Interesse der Sache sehr erforderlich, dass bereits nach einem Jahr eine Neuauflage erforderlich wurde. Natürlich wurde die Gelegenheit genutzt, vieles in dem schmalen Bändchen zu aktualisieren und zu überarbeiten.Besonders wichtig erschien mir das für das Semantik-Kapitel, dessen Umfang sich verdoppelt hat.

Das liegt unter anderem daran, dass der Aspekt der kulturellen Prägung des Wortschatzes stärker herausgearbeitet und mit einer Skizze neuerer Ergebnisse der Psycholinguistik und der Neurowissenschaft abgestützt wird. Schließlich sind auch die außerlinguistisch-sprach-politischen Betrachtungen darüber, \\\"wie viel Englisch die deutsche Sprache verkraftet\\\", vertieft worden.

Angesichts dieser doch erheblichen Überarbeitung und Erweiterung des Textes boten sich auch eine völlig neue Gliederung und häufigere Zwischenüberschriften an.

Der Autor wünscht sich, dass seine Ausführungen Fachlinguisten und "Laien" anregen, in der Kontroverse um Anglizismen und Aglisierung der Sprache mehr als bisher den Dialog zu suchen.


Franz Stark


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